Synthesekautschuk ist ein industriell gefertigter Elastomerwerkstoff, der in chemische Hauptgruppen eingeteilt wird und dessen Eigenschaften gezielt an technische Anforderungen angepasst werden können.
Synthesekautschuk ist ein künstlich hergestellter Elastomerwerkstoff, der durch Polymerisation oder Copolymerisation verschiedener Monomere entsteht. Die Monomere werden in der Regel in petrochemischen Prozessen aus speziellen Fraktionen der Erdölraffination gewonnen. Im Gegensatz zu Naturkautschuk (NR), der aus dem Milchsaft des Kautschukbaums stammt, wird Synthesekautschuk in industriellen Prozessen unter kontrollierten Bedingungen produziert. Dadurch können Eigenschaften wie Härte, Elastizität, Medienbeständigkeit oder Temperaturverhalten gezielt an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.
Bei der Polymerisation werden die Monomere (Grundeinheiten) zu langen Polymerketten verknüpft. Wichtige Verfahren sind:
Die Einteilung erfolgt nach der chemischen Struktur der Polymerhauptkette (DIN/ISO-Klassifizierung):
* teilgesättigte Copolymere