Vibrationsdämpfer reduzieren Schwingungen und Lärm in Maschinen und Fahrzeugen.
Vibrationsdämpfer sind elastische Bauteile, die Bewegungen, Schwingungen oder Stöße zwischen zwei Bauteilen aufnehmen und reduzieren. Sie dienen der Entkopplung von Schwingungen, die durch Motoren, Antriebe oder andere bewegte Baugruppen entstehen. Im Gegensatz zu starren Verbindungen ermöglichen sie eine kontrollierte Bewegung und wirken gleichzeitig als Energieabsorber, indem sie kinetische Energie in Wärme umwandeln.
Typische Ausführungen sind:
Die Dämpfungswirkung hängt von Parametern wie Shore-Härte, Geometrie und Einbaulage ab. Entscheidend ist die Abstimmung des Dämpfers auf die Eigenfrequenz des Systems, um Resonanzen zu vermeiden. Durch gezielte Materialauswahl und Auslegung lassen sich Schwingungen in verschiedenen Frequenzbereichen effektiv reduzieren, was sowohl Bauteilschutz als auch Dämpfungsleistung gewährleistet.
Die Hauptfunktion eines Vibrationsdämpfers liegt in der Schwingungsisolation. Er verhindert, dass unerwünschte Vibrationen von einer Quelle auf empfindliche Strukturen übertragen werden. Gleichzeitig schützt er Bauteile vor mechanischer Überlastung und minimiert die Geräuschentwicklung.
Typische Einsatzgebiete:
Funktional übernehmen Vibrationsdämpfer Aufgaben wie:
Ein optimal ausgelegter Vibrationsdämpfer verhindert Resonanzeffekte, reduziert Wartungskosten und sorgt für einen ruhigen, verschleißarmen Betrieb.
Vibrationsdämpfer bestehen meist aus einem elastischen Werkstoff in Kombination mit metallischen Einlagen oder Befestigungselementen. Die Materialwahl richtet sich nach der Beanspruchung, Umgebungstemperatur, chemischen Beständigkeit und der geforderten Dämpfungscharakteristik.
Typische Materialien:
Die Geometrie variiert je nach Einbausituation – zylindrische, konische, flanschmontierte oder individuelle konturnahe Ausführungen sind gängig. Für Sonderanwendungen werden zusätzlich Materialien mit elektrisch isolierenden, leitfähigen oder richtungsabhängigen Eigenschaften eingesetzt.