Ermüdung bezeichnet den fortschreitenden Materialabbau durch wiederholte mechanische Belastung und ist ein zentraler Faktor bei der Auslegung langlebiger technischer Bauteile.
Ermüdung beschreibt die schleichende Schädigung eines Werkstoffs durch wiederholte oder dauerhafte mechanische Belastung, die langfristig zu Rissen, Funktionsverlust oder Bauteilversagen führen kann. In der Gummi- und Kunststofftechnik ist Ermüdung ein wichtiger Prüf- und Konstruktionsaspekt bei dynamisch beanspruchten Bauteilen wie Federelementen, Seals oder Schwingungslagern.
Ermüdung entsteht durch:
Der Werkstoff erfährt mit jeder Belastung kleinste Veränderungen, die sich über Zeit kumulieren und z.B. als Rissbildung oder Verhärtung sichtbar werden.
Die Lebensdauer unter zyklischer Belastung wird durch Schwell- und Wechsellastversuche geprüft: