Was ist Aluminium?

Aluminium ist ein leichter, korrosionsbeständiger und gut verarbeitbarer Konstruktionswerkstoff. Er wird in zahlreichen Legierungen verwendet, die auf die jeweiligen Einsatzgebiete angepasst sind. In der Gummi- und Kunststofftechnik dient Aluminium häufig als Trägermaterial für Verbundteile, z.B. bei Gummi-Metall-Verbindungen. Vorteile sind die gute Wärmeleitfähigkeit und das geringe Gewicht, bei gleichzeitig guter Verfügbarkeit.

 

Eigenschaften von Aluminium

Aluminium hat eine Dichte von ca. 2,7g/cm³ und hat damit rund ein Drittel der Dichte von Stahl. Es bietet eine gute Korrosionsbeständigkeit durch die Bildung einer natürlichen Oxidschicht, ist elektrisch und thermisch leitfähig und lässt sich gut zerspanen, formen und beschichten.

Reines Aluminium besitzt nur eine geringe Festigkeit und ist relativ weich. Durch Legierung mit Elementen wie Silizium, Kupfer, Magnesium oder Zink entstehen hochfeste, belastbare Werkstoffe für Struktur- und Funktionsteile. Aluminium lässt sich gut recyceln und wird dadurch auch ökologisch zunehmend bevorzugt. Der Elastizitätsmodul von Aluminium liegt bei ca. 70 GPa, die Zugfestigkeit beträgt je nach Legierung 60 MPa (Reinaluminium) bis 540 MPa (hochfestes Aluminium).

 

Anwendung von Aluminium

Aluminium wird in nahezu allen Industrien eingesetzt – z.B. im:

  • Automobil- und Flugzeugbau (Leichtbau, Strukturteile)
  • Maschinen- und Anlagenbau (Gehäuse, Kühlkörper, Halterungen)
  • Bauwesen (Fassaden, Fensterrahmen, Trägersysteme)
  • Verbundtechnik (Trägermaterial in Gummi-Metall-Verbundteilen)
  • Elektronik (Leiter, Gehäuse, Wärmeableitung)

 

In Kombination mit Elastomeren wie NBR, EPDM oder FKM wird Aluminium als Trägermaterial für vibrationsdämpfende, dichtende oder isolierende Bauteile verwendet.