Silikon- und Gummimembrane

Wir sind ein Gummimembrane Hersteller nach individueller Kundenanforderung und produzieren mit internem Werkzeugbau Membrane in allen gängigen Elastomeren in flexiblen Losgrößen.

Gummimembran nach Maß direkt vom Membran Hersteller

Membrane sind Gummiformteile oder Silikonformteile, die eine Hubbewegung senkrecht zur Einspannebene ermöglichen. Dadurch trennen sie nicht nur Medienräume zuverlässig voneinander, sondern wandeln auch Druck – beispielsweise aus Pneumatik- oder Hydrauliksystemen – in mechanische Kraft um. Umgekehrt lässt sich eine mechanische Bewegung zur gezielten Volumenverdrängung nutzen, etwa in Pumpen oder Dosiersystemen. Seit mehr als 35 Jahren sind wir Gummimembran Hersteller für individuelle Bauteile basierend auf Ihrer Zeichnung.

Präzise Kraftübertragung durch gewölbte Membranform.

Tellermembran

Hohe Flexibilität durch gezielte Faltenstruktur.

Sickenmembran

Leichte Verbundlösung mit zusätzlich Stabilität und Funktionalität.

Membrane mit Kunststoffeinlage

Extra Druck- und Zugfestigkeit bei reduzierter Dehnung.

Gewebeverstärkte Membran

Diese Unternehmen vertrauen uns

PARI Logo und Schriftzug
Kundenlogo von 2R: Ein R in Rot und ein R in Blau. Ein Kreis außenrum in rot und blau
ASMPT_Logo

Aufbau & Funktion einer Gummimembran

Bei GUME wird jede Gummimembran nach Maß gefertigt. Durch die Anpassung der Membrangeometrie lassen sich definierte Kraft-Weg-Kurven und Rückstellverhalten erzeugen. Bei Bedarf verwenden wir Gummi Metall Verbindungen oder Gummi Gewebe Verbindungen, um die Membran genau auf Ihre Anwendung einzustellen.

Ovale, flache Membran aus Gummi / Silikon.

Wulst Geometrie
Die Wulst kann als Dichtwulst, Rundwulst, Doppelwulst oder Keilwulst ausgelegt werden. Die Dichtwulst wird nur auf einer Flanschseite eingesetzt und erzeugt eine linienförmige Flächenpressung. Eine Rundwulst wird auf beiden Flanschseiten eingesetzt und ermöglicht eine gleichmäßige Spannungsverteilung, während eine Doppelwulst zusätzlichen Schutz vor Herausrutschen bei mechanisch stark belasteten Bauteilen bietet. Eine keilförmige Wulst erzeugt eine steigende Klemmkraft unter Belastung.

Dom Geometrie - Arbeitsbereich
Die Domhöhe ist ausschlaggebend für den maximalen Arbeitsweg, den die Gummimembran zurücklegen kann. Je höher der Dom ist, desto mehr Hub ist möglich. Mit einer Gummimembran nach Maß lassen sich im Zusammenspiel der Dicke der Domwände, des Winkels der Domwand und der Wölbung des Domzentrums vordefinierte Last-Weg-Kurven erzeugen. Als Gummimembrane Hersteller wählen wir die Geometrie und das Material so, dass die Formteile exakt auf Ihre Anwendung passen.

Zentrum
Im Zentrum des Doms wird die mechanische Verbindung zur restlichen Baugruppe angebracht. Je nach Anwendung können Pumpenstange oder Ventilstößel aus Kunststoff oder Metall direkt auf das Zentrum vulkanisiert werden, sodass das Bauteil exakt auf Ihre Anwendung zugeschnitten ist.

Außenbereich
Wird ein Hub in beide Richtungen benötigt, bauen Gummimembrane Hersteller in den Außenbereich zwischen Wulst und Dom eine Sicke. Die Amplitude der Membran wird durch die Tiefe der Sicke gesteuert.

Materialeinlage
Für hohe Druckbelastungen und hohe Standzeiten wird eine Gewebeeinlage verwendet. Ja nach Anwendung können das umlaufende Ringe, durchgängige Gewebe oder auch Sonderformen sein. Als Gewebematerial eignen sich Polyester-, Polyamid- oder Aramidfasern. Auch Stutzstruktur im Dom aus Metall oder Kunststoff sind möglich.

Materialien für Ihren Gummimembrane nach Maß

Als Gummimembran Hersteller mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Verarbeitung von Kautschuk wählen wir gemeinsam mit unseren Kunden das zu der Anwendung passende Material.

Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Materialberatung zu Ihrer Gummi Membran.

Branchen / Anwendungen von Gummimembranen

Als Gummimembran Hersteller entwickeln und fertigen wir Bauteile, die in technischen Systemen präzise Dicht-, Trenn- und Ausgleichsfunktionen übernehmen, indem sie Medienräume zuverlässig voneinander abgrenzen und gleichzeitig Bewegungen, Druckänderungen oder Regelvorgänge elastisch ermöglichen. So kommen Gummimembranen überall dort zum Einsatz, wo Prozesse sicher gesteuert, sensible Medien kontrolliert geführt und hohe Anforderungen an Funktion, Hygiene und Beständigkeit erfüllt werden müssen.

Sauggreifer im Maschinen- und Anlagenbau

Membrane aus Gummi und Silikon werden häufig für Hydraulik- und Pneumatiksysteme verwendet.
In Druckreglern wandelt eine Gummimembran den anliegenden Fluid- oder Pneumatikdruck in eine definierte mechanische Bewegung um, die über Feder- oder Hebelmechanismen Ventilstellungen steuert. In Membranpumpen erzeugt die zyklische Verformung der Membran eine Volumenverdrängung zur Förderung von Flüssigkeiten oder Gasen. Die elastische Membran trennt dabei zuverlässig Antriebsraum und Fördermedium und verhindert Leckage oder Kontamination.

Sauggreifer in der Lebensmitteltechnik und in Abfüllanlagen

eingesetzt. Sie übernehmen die medienseitige Abdichtung und trennen Lebensmittel von Antriebs- oder Steuerkammern. In Membranventilen steuern FDA-konforme Gummimembrane den Durchfluss von Flüssigkeiten wie Milch, Getränken oder Prozesswasser. In Dosier- und Membranpumpen ermöglicht die zyklische Verformung der Membran eine präzise Volumenförderung. Silikonmembranen werden häufig in der Lebensmitteltechnik aufgrund ihrer hohen Temperaturbeständigkeit, Sterilisierbarkeit und geringen Wechselwirkungen mit sensiblen Medien eingesetzt.

Sauggreifer in der Labor- und Medizintechnik

Silikonmembranen werden häufig für die Medizintechnik verwendet, da Biokompatibilität, Sterilisierbarkeit und chemische Inertheit erforderlich sind. Membrane finden Anwendung in Mikrodosierpumpen, Analysegeräten, Diagnoseplattformen, Beatmungs- und Infusionssystemen. Durch ihre elastische Verformung ermöglichen sie eine definierte Volumenförderung sowie eine zuverlässige Trennung zwischen Antriebsmechanik und sensiblen Medien. In vielen Geräten dienen sie zudem als flexible Druckelemente zur Signalübertragung in Sensor- und Regelkomponenten.

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Wir stellen auch die komplexesten Membran-Geometrien her!
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Gummimembrane unserer Kunden

Iterative Produktentwicklung und Projektleitung

Herausforderung

Das Projekt mit einem Medizintechnik-Hersteller startete in einem sehr frühen Konzeptstadium auf Basis eines Lastenhefts, jedoch ohne klare Definition der Geometrie und des zu verwendenden Werkstoffs.

Hilfestellung

Gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung des Kunden erarbeitete GUME in einem iterativen Prozess und 14 Bauteilanpassungen eine optimale Lösung. Aufgrund der engen Abstimmung zwischen internem Werkzeugbau und Elastomerfertigung konnten Iterationen oft innerhalb der gleichen Wochen umgesetzt werden.

Lösung

Durch die schnelle Iteration und enge Interaktion als Entwicklungspartner bestand eine hohe Entwicklungssicherheit trotz der zeitkritischen und komplexen Aufgabe. Die Entwicklungs- und Freigabezeiten wurden deutlich verkürzt und ein fertigungs- und damit auch kostenoptimiertes Design entwickelt.

Sie haben Fragen zu Gummi Membranen?
Wir haben Antworten!

Gewebeverstärkte Gummimembrane werden eingesetzt, wenn hohe Druckbelastungen, große Druckdifferenzen oder stark zyklische Bewegungen auftreten. Eine textile Einlage – häufig aus Polyester, Polyamid oder Aramid – begrenzt die elastische Dehnung der Gummimembran und erhöht Reißfestigkeit, Druckbeständigkeit und Formstabilität. Dadurch bleibt die wirksame Membranfläche auch unter hoher Belastung geometrisch stabil. Typische Einsatzbereiche sind Druckregler, Ventile, Pumpen oder pneumatische Aktuatoren. Durch die Verstärkung wird Materialermüdung reduziert, die Funktionssicherheit erhöht und die Lebensdauer der Gummimembran bei dynamischer Beanspruchung deutlich verlängert. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des passenden Gewebes für Ihre Gummimembran.

Druckzyklen und dynamische Belastungen führen bei einer Gummimembran oder Silikonmembran zu wiederholten elastischen Verformungen, wodurch Materialermüdung entstehen kann. Maßgeblich dafür sind Dehnungsamplitude, Zyklusfrequenz und Temperatur. Hohe zyklische Beanspruchung kann zu Mikrorissbildung, Druckverformungsrest oder Rissfortschritt in der Gummimembran führen. Eine geeignete Membrangeometrie, abgestimmte Shore-Härte und elastomerspezifische Compoundierung reduzieren diese Effekte. Zusätzlich verbessern optimierte Einspannbereiche und gleichmäßige Spannungsverteilung die Dauerfestigkeit, sodass unsere Gummimembran auch bei Millionen Lastwechseln funktionsfähig bleibt.

Die Gummimembran wird üblicherweise über einen umlaufenden Einspannrand im Gehäuse fixiert. Dieser Klemmrand liegt zwischen zwei Gehäusehälften oder wird durch Spannringe oder Flansche form- und kraftschlüssig gehalten. Die definierte Kompression verhindert Relativbewegung und stellt gleichzeitig die Abdichtung zwischen Membran und Gehäuse sicher. Bei höheren Druckanforderungen kommen zusätzlich profilierte Klemmflächen oder metallische Stützringe zum Einsatz. Falls Sie sich noch nicht sicher sind, welches Spannkonzept verwendet werden soll, sprechen Sie uns gerne darauf an – wir helfen Ihnen bei der Auswahl des passenden Designs.

Die Maßtoleranzen einer Elastomermembran werden üblicherweise nach DIN ISO 3302-1 definiert. Für technische Gummibauteile kommen die Toleranzklassen M1, M2 oder M3 zum Einsatz. Besonders kritisch sind die Auslegung der Membrandicke und das Design des Einspannrands, da sie direkt das Federverhalten und die Druckübertragung beeinflussen. Eine präzise Werkzeugauslegung und eine stabile Prozessführung sind wichtig, um eine reproduzierbare Gummimembran sicherzustellen.

Ja, Gummimembranen und Silikonmembranen lassen sich mit Metall- oder Kunststoffeinlegern kombinieren, um zusätzliche Funktionen zu integrieren. Metalleinleger erhöhen die Formstabilität, ermöglichen definierte Anschlagflächen oder dienen als Verbindungselemente zu mechanischen Baugruppen. Kunststoffeinleger werden häufig eingesetzt, um Gewicht zu reduzieren oder komplexe Geometrien zu realisieren. Die Verbindung erfolgt meist durch Vulkanisation direkt auf dem Einlegeteil.

Eine kundenspezifische Gummimembran lohnt sich, wenn Standardbauteile konstruktive oder funktionale Anforderungen nicht ausreichend erfüllen. Das betrifft beispielsweise definierte Federkennlinien, spezielle Einbauräume, hohe Druckbelastungen oder besondere Medien- und Temperaturbeständigkeiten. Durch angepasste Geometrie, Membrandicke und Werkstoffauswahl lässt sich das Verformungsverhalten exakt auf Ihre Anwendung abstimmen. Zudem können Funktionen wie Dichtlippen, Verstärkungszonen oder Metall-, Kunststoff- oder Gewebe-Einlagen integriert werden. Eine individuelle Gummimembran erhöht dadurch Ihre Prozesssicherheit, die Lebensdauer des System und Systemeffizienz in anspruchsvollen technischen Anwendungen.

Die Wirtschaftlichkeit einer Membran aus Gummi oder Silikon wird durch Werkzeugkonzept, Kavitätenanzahl, Zykluszeit und Materialkosten bestimmt. Die Wahl des Elastomercompounds beeinflusst Materialkosten und Verarbeitbarkeit. Dünnwandige Geometrien und gleichmäßige Wandstärken ermöglichen kürzere Vulkanisationszeiten. Bei Kleinserien oder Sonderanfertigungen kommt aufgrund der geringeren Werkzeugkosten meist Compression Moulding mit manuellen Arbeitsschritten zum Einsatz.

Bei Großserien verwenden wir Mehrkavitätenwerkzeuge im Spritzgussverfahren sowie optimierte Werkzeugtemperierung, die die Kosten pro Bauteil deutlich senken und gleichzeitig die Prozessstabilität erhöhen.

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