Dynamische Dichtungen nach Maß

GUME ist ein Hersteller dynamischer Dichtungen nach Kundenanforderung. Als solcher produzieren wir Ihre dynamische Dichtung individuell als Sonderanfertigung nach Ihren Anforderungen, von Losgröße 1 bis hin zur Großserie.

Dynamische Dichtungen direkt vom Hersteller aus Bayern / Deutschland

Dynamische Dichtungen dichten Bauteile ab, zwischen denen eine lineare oder rotierende Relativbewegung stattfindet. Sie verfügen über eine Dichtlippe, die auf der Gegenlauffläche anliegt, um Prozessmedien im System zu halten und gleichzeitig das Eindringen von Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit zu verhindern. Dazu werden je nach Anwendung dynamische Dichtungen mit innenliegender oder außenliegender Dichtlippe verwendet, die in eine Richtung oder beide Richtungen dichten und für lineare oder rotierende Bewegungen ausgelegt sind.

Dynamische Dichtungen nach Maß werden als Gummiformteil, Silikonformteil oder TPE-Formteil oder auch als Gummi Metall Verbindung oder als Gummi Kunststoff Verbindung konstruiert.

Dynamisches Dichtelement zur Abdichtung translatorisch bewegter Stangen gegen Medienaustritt und Verunreinigungseintrag.

Stangendichtung

Rotationsdichtung mit radial anliegender Dichtlippe zur zuverlässigen Abdichtung drehender Wellen gegen Medienaustritt und Verunreinigungen.

Radialwellendichtring

Einfachwirkende Kolbendichtung mit topfförmiger Geometrie zur translatorischen Abdichtung und axialen Fixierung im Einbauraum.

Topfmanschette

Axial anliegende Rotationsdichtung mit elastischer Dichtlippe zum Schutz umlaufender Wellenbereiche.

V-Ring

Diese Unternehmen vertrauen uns

PARI Logo und Schriftzug
Kundenlogo von 2R: Ein R in Rot und ein R in Blau. Ein Kreis außenrum in rot und blau
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Aufbau von dynamischen Dichtungen

Dynamische Dichtungen sind, wie auch statische Dichtungen von GUME, spezifisch für Ihre Anwendung konzipiert. Daher passt eine Katalogdichtung meist nicht. In diesen Fällen unterstützt Sie ein Hersteller von dynamischen Dichtungen wie GUME mit maßgefertigten Dichtungen exakt nach Ihrer Zeichnung. Die gängigsten Parameter, die Sie dabei variieren können, umfassen:

Kreisförmige dynamische Dichtung als Radialwellendichtring ausgelegt.
Innen und Außenabmaße

Innen und Außenabmaße
Die Abmessungen wie Innen- und Außendurchmesser einer dynamischen Dichtung definieren die Kontaktzone zur bewegten Gegenlauffläche, etwa einer Welle oder Kolbenstange. Sie bestimmen die radiale Vorspannung der Dichtung und damit die resultierende Flächenpressung der Dichtlippe.

Zugfeder
Die Zugfeder stellt die gleichmäßige Anpresskraft der Dichtlippe auf die Welle sicher und unterstützt so eine dauerhaft zuverlässige Abdichtung.

Schutz- bzw. Staublippe
Die Schutzlippe hält Schmutz, Staub und Spritzwasser von der Dichtstelle fern und schützt den Wellendichtring im Betrieb.

Versteifungseinsatz
Der metallische Versteifungseinsatz stabilisiert den Aufbau des Wellendichtrings und gewährleistet eine hohe Form- und Maßhaltigkeit. Dadurch wird ein sicherer Sitz im Gehäuse unterstützt und sichergestellt, dass die Dichtung auch im Betrieb ihre definierte Geometrie und Funktion beibehält.

Einbaulage

Einbaulage
Innendichtende dynamische Dichtungen werden bspw. in Stangendichtungen eingesetzt und sitzen in einem Gehäuse, das wiederum zur Welle abdichtet. Außendichtende dynamische Dichtungen wie bspw. eine Kolbendichtung sitzen in einer Nut auf der Welle und dichten zum Zylinder hin ab.

Dichtwirkungsrichtung

Dichtwirkungsrichtung Hersteller dynamischer Dichtungen unterscheiden zwischen radialer und axialer Dichtwirkung. Bei radialer Dichtwirkung presst die Dichtung gegen eine zylindrische Oberfläche, etwa Welle, Kolbenstange oder Bohrung, und dichtet rotatorische Relativbewegungen ab. Bei axialer Dichtwirkung erfolgt die Abdichtung über eine axiale Flächenpressung, wobei eine der Dichtflächen linear zur anderen bewegt wird.

Dichtlippe
Die Dichtlippe bildet den primären Dichtkontakt zur Gegenlauffläche. Durch elastische Vorspannung und eine spezifische Lippengeometrie erzeugt sie eine gleichmäßige Flächenpressung. Parameter wie Lippenwinkel, Wandstärke und Anpresskante beeinflussen Reibung, Schmierfilmbildung, Dichtwirkung sowie das Verschleißverhalten bei dynamischen Bewegungen.

Gummi- und Silikonmaterialien für Ihre dynamische Dichtungen

Jede unserer dynamischen Dichtungen wird individuell nach Ihren Anforderungen entwickelt und produziert. Dabei beraten wir Sie nicht zur Geometrie der Dichtung, sondern gerne auch zum eingesetzten Material

Kontaktieren Sie uns für eine Materialberatung für Ihre dynamische Dichtung nach Maß

Dynamische Dichtungen
in der Industrie

Dynamische Dichtungen werden in verschiedenen Branchen wie Hydraulik- und Pneumatiksystemen, der Luft- und Raumfahrt, der Bahntechnik sowie der Medizintechnik eingesetzt.
Ihr Zweck ist es, bewegte Bauteile zuverlässig gegeneinander abzudichten, Medien wie Luft, Öl oder andere Fluide sicher im System zu halten und so Funktion, Effizienz und Lebensdauer der Anwendung zu gewährleisten.

Dynamische Dichtungen in Hydraulik- und Pneumatiksystemen

In Hydraulik- und Pneumatikzylindern übernehmen dynamische Dichtungen die Abdichtung zwischen Kolben, Kolbenstange und Zylinderrohr. Sie halten Druckmedien im System und ermöglichen präzise lineare Bewegungen. Typische Anwendungen sind Industriepressen, Spannsysteme oder Handhabungsgeräte, bei denen hohe Drücke, schnelle Bewegungen und wiederholte Lastwechsel auftreten.

Dynamische Dichtungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie

Dynamische Dichtungen werden in Aktuatoren, Fahrwerksmechanismen und Steuerungssystemen eingesetzt. Sie dichten bewegte Bauteile in Hydraulik- oder Kraftstoffsystemen ab und müssen hohen Temperaturen, Druckunterschieden und aggressiven Medien standhalten. Gleichzeitig sind hohe Ausfallsicherheit, geringes Gewicht und eine kontrollierte Reibung entscheidend für die Systemperformance.

Dynamische Dichtungen in der Bahntechnik

In Bremssystemen, Türantrieben und pneumatischen Steuerungen von Schienenfahrzeugen sorgen dynamische Dichtungen für die zuverlässige Abdichtung bewegter Komponenten. Sie müssen großen Temperaturbereichen, Vibrationen und hohen Lastwechseln standhalten. Gleichzeitig verhindern sie das Austreten von Druckluft oder Hydraulikfluiden und sichern die Funktionsfähigkeit sicherheitsrelevanter Systeme.

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Einblicke in die Erfolgsgeschichten
unserer Kunden.

Iterative Produktentwicklung und Projektleitung

Herausforderung

Das Projekt mit einem Medizintechnik-Hersteller startete in einem sehr frühen Konzeptstadium auf Basis eines Lastenhefts, jedoch ohne klare Definition der Geometrie und des zu verwendenden Werkstoffs.

Hilfestellung

Gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung des Kunden erarbeitete GUME in einem iterativen Prozess und 14 Bauteilanpassungen eine optimale Lösung. Aufgrund der engen Abstimmung zwischen internem Werkzeugbau und Elastomerfertigung konnten Iterationen oft innerhalb der gleichen Wochen umgesetzt werden.

Lösung

Durch die schnelle Iteration und enge Interaktion als Entwicklungspartner bestand eine hohe Entwicklungssicherheit trotz der zeitkritischen und komplexen Aufgabe. Die Entwicklungs- und Freigabezeiten wurden deutlich verkürzt und ein fertigungs- und damit auch kostenoptimiertes Design entwickelt.

Sie haben Fragen zu dynamischen Dichtungen?
Wir haben Antworten!

Statische Dichtungen dichten Bauteile gegeneinander ab, zwischen denen keine Relativbewegung stattfindet, etwa bei Flanschen, Gehäusen oder Deckelverbindungen. Die Dichtwirkung entsteht hauptsächlich durch die Kompression der Gummidichtung und eine ausreichende Flächenpressung. Dynamische Dichtungen werden eingesetzt, wenn sich Bauteile zueinander linear oder rotierend bewegen, beispielsweise an Kolben, Kolbenstangen oder Wellen.

Werkstoffe mit hoher Abrieb-, Medien- und Temperaturbeständigkeit (z. B. HNBR oder FKM) verringern den Materialabbau. Zusätzlich senken glatte Gegenlaufflächen, ausreichende Schmierung sowie eine geeignet ausgelegte Pressung der Dichtkante die Reibung, die Wärmeentwicklung und damit den Verschleiß im Betrieb der dynamischen Dichtung.

Dynamische Dichtungen verhindern das Eindringen von Schmutz durch radial vorgespannte Dicht- und Abstreiflippen, die eng an der Gegenlauffläche anliegen. Beim Relativhub zwischen Welle oder Kolbenstange und Gehäuse streifen die Lippen Partikel mechanisch ab. Zusätzliche Staublippen, geeignete Oberflächenrauheiten der Gegenlauffläche sowie ein stabiler Schmierfilm reduzieren das Eindringen abrasiver Partikel in den tribologischen Kontaktbereich.

Vorzeitiger Verschleiß von Dichtungen entsteht häufig durch ungünstige Betriebsbedingungen oder konstruktive Fehler. Typische Ursachen sind zu hohe Flächenpressung, unzureichende Schmierung, ungeeignete Elastomermischungen oder zu raue Gegenlaufflächen. Auch Verschmutzungen im Medium, falsche Einbaumaße, hohe Temperaturen oder überhöhte Relativgeschwindigkeiten können den tribologischen Verschleiß der Dichtlippe deutlich beschleunigen.

Stützringe werden eingesetzt, wenn hohe Drücke oder größere Dichtspalte auftreten und die Gefahr besteht, dass das Elastomer der Dichtung in den Spalt extrudiert. Sie stützen die Dichtung mechanisch und erhöhen die Druckbeständigkeit. Führungsringe werden benötigt, um Kolben oder Kolbenstangen radial zu führen, Querkräfte aufzunehmen und den direkten Metallkontakt zwischen bewegten Bauteilen zu verhindern.

Von GUME kundenspezifisch entwickelte dynamische Dichtungen ermöglichen eine optimale Abstimmung von Geometrie, Werkstoff und Vorspannung auf die jeweilige Anwendung. Dadurch lassen sich Reibung, Verschleiß und Leckage gezielt reduzieren. Gleichzeitig können Bauraum, Druckbereiche, Bewegungsarten und Medienbeständigkeit präzise berücksichtigt werden, wodurch Lebensdauer, Betriebssicherheit und Effizienz des gesamten Systems steigen.

Bei GUME verfügen wir über einen eigenen Werkzeugbau. Dadurch können wir bei Expressbestellungen erste Prototypen bereits 2 Wochen nach Auftragserteilung fertigen und nach 4 Wochen die Serienproduktion beginnen. Ist die Dichtung noch nicht final entwickelt, unterstützen wir gerne auch durch iterative

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