Sauggreifer mit Metalleinlage
Bei GUME fertigen wir individuelle Vakuumsauggreifer mit Metalleinlage nach Maß. Als Hersteller von Vakuumsauggreifern mit Produktionsstandort bei München entwickeln wir das Werkzeug, fertigen metallische Einlegeteile und vulkanisieren beides in einem Prozessschritt stoffschlüssig zu Ihrem einbaufertigen Sauggreifer mit Metalleinlage.
- Customised production
- Batch sizes 1 to 1 million units.
- Express production from 2 weeks
- 100% Reliability & proactivity
Vakuumsauggreifer mit Metallträger als Sonderanfertigung
Anders als rein elastomerer Sauger verbindet ein Sauggreifer mit Metalleinlage die Anpassungsfähigkeit der Gummilippe mit der Steifigkeit, Maßhaltigkeit und Belastbarkeit eines metallischen Trägerelements. Die Metalleinlage – ob als Metallplatte, Metallfeder, Trägerring oder Anschlussnippel – wird direkt im Vulcanisation process in den Gummikörper integriert. Es entsteht eine stoffschlüssige Rubber-metal connection, die belastbarer und dichter ist als jede nachträglich geklebte Lösung.
Wir fertigen jeden Vakuumsauggreifer mit Metalleinlage nach Ihrer Zeichnung: Lippengeometrie, Shore hardness des Elastomers, Werkstoff und Form der Metalleinlage sowie die Anschlussschnittstelle werden auf Ihren Anwendungsfall abgestimmt.
Eine in den Sauggreiferkörper einvulkanisierte Metallplatte schafft eine plane, steife Auflagefläche zur Greiferanbindung. Bohrungsbilder, Gewindeeinsätze und Zentrierungen lassen sich direkt in die Metallplatte einbringen. Sauggreifer mit Metallplatte sind die richtige Wahl, wenn der Sauger reproduzierbar verschraubt, justiert oder in einen Mehrfachgreifer integriert werden muss.
Sauggreifer mit Metallplatte
Eine einvulkanisierte Metallfeder erweitert den axialen Hub des Saugers über die Hubreserve des Elastomers hinaus und definiert dabei eine reproduzierbare Federkennlinie. Sauggreifer mit Metallfeder eignen sich daher besonders für automatisierte Anwendungen mit hoher Reproduzierbarkeitsanforderung und großem Höhenausgleich.
Sauggreifer mit Metallfeder
Ein einvulkanisierter metallischer Trägerring stabilisiert den Sauggreifer im Lippenbereich oder am Übergang zum Anschluss. Sauggreifer mit Metallträger verhindern das Einknicken des Gummikörpers bei hohen Lasten, seitlichen Beschleunigungen oder großem Hub und sind die typische Bauform für Schwerlastanwendungen.
Sauggreifer mit Metallträger
Beim Faltenbalgsauggreifer mit Metallverstärkung wird ein metallischer Stützring zwischen den Falten oder am Balgfuß einvulkanisiert. So lassen sich die typischen Vorteile des Faltenbalgs – Höhenausgleich und integrierte Hubfunktion – mit der seitlichen Steifigkeit eines starren Saugers kombinieren. Diese Bauform empfehlen wir bei hoher Faltenzahl in Verbindung mit schweren oder seitlich beschleunigten Werkstücken.
Faltenbalgsauger mit Verstärkung
Vorteile eines verstärkten
Vacuum suction pads
Ein verstärkter Vakuumsauggreifer mit metallischem Einlegeteil ist immer dann die richtige Wahl, wenn ein rein elastomerer Sauger an seine Belastungsgrenzen kommt, etwa bei hohen Werkstückgewichten, schnellen Roboterbewegungen mit hoher Querbelastung.
- Höhere Belastbarkeit: Die Metalleinlage nimmt Zug- und Scherkräfte auf, ohne dass sich der Gummikörper unter Last unkontrolliert verformt
- Definierte Schnittstelle zur Greiferanbindung: Bohrungsbilder, Gewinde und Zentrierungen sitzen in der Metallplatte und nicht im Elastomer, was die Wiederholgenauigkeit beim Werkzeugwechsel erhöht und ein Setzen der Schraubverbindung unter Last verhindert
- Reproduzierbare Federkennlinie: Eine einvulkanisierte Metallfeder hält Hub- und Rückstellverhalten über mehrere Millionen Lastzyklen nahezu konstant, während ein rein elastomerer Hub mit Temperatur und Alterung driftet
- Geringeres Einknickrisiko: Sauggreifer mit Metallversteifung halten ihre Form auch bei seitlichen Beschleunigungen, schrägem Anfahrwinkel und großem Hub
- Verlängerte Standzeit: Die Lastpfade werden über das Metall geführt, das Elastomer übernimmt primär die Dichtfunktion und ist dadurch deutlich geringeren Spannungsspitzen ausgesetzt
Vakuumsauggreifer aus Gummi und Metall -
individually made by GUME
- In-house toolmaking: vulcanising moulds are created internally, without external waiting times
- Combined manufacturing: injection-moulded plastic housing with vulcanised-on seal
- Express production possible: first samples already available in 2–3 weeks
- Flexible sizes and quantities: From plastic miniature enclosures up to 500 mm edge length
- Custom production from single items to large-scale series
Das passende Material für Ihre Metalleinlage
Wir fertigen Ihren Sauggreifer mit Metalleinlage aus den unterschiedlichsten Materialien, um Gewicht, Korrosionsbeständigkeit, Medienverträglichkeit, Bearbeitbarkeit und entstehende Kosten optimal auf Ihren Anwendungsfall abzustimmen. Als Hersteller von Gummi Metall Verbundteilen mit über 35 Jahren Erfahrung finden sowohl die Fertigung Ihres Metall-Einlegers, als auch die Herstellung Ihres Gummiformteils bei uns In-house statt.
| Material | Weight | Strength | Corrosion resistance | Machinability | Vulcanisability | Costs |
| Aluminium | ||||||
| Stainless steel | ||||||
| Steel | ||||||
| brass | ||||||
| Copper | ||||||
| Titanium |
Die Herstellung eines Sauggreifers mit Metalleinlage
in 4 Fertigungsschriten
Bei GUME laufen alle Fertigungsschritte unter einem Dach – vom Werkzeugbau über die Vorbereitung der Metalleinlage bis zum vulkanisierten und geprüften Vakuumsauggreifer mit Metalleinlage. Dadurch entfallen Abstimmungsschleifen zwischen mehreren Lieferanten und Sie erhalten ein einbaufertiges Bauteil aus einer Verantwortung.
01 / 04
Auslegung & Designfestlegung
Wir fertigen Ihren Vakuumsauggreifer mit Metalleinlage nach Ihrer Konstruktionszeichnung. Auf Basis Ihrer Zeichnung prüfen wir Machbarkeit, Maße, Toleranzen, Wandstärken sowie die Anbindung der Metalleinlage und stimmen Fertigungsparameter und Stückzahlplanung mit Ihnen ab. So vermeiden wir kostspielige Korrekturen in späteren Fertigungsschritten.
02 / 04
Werkzeugbau & Metallteilefertigung
Parallel zum Bau der Vulkanisationsform fertigen wir die Metalleinlage oder beziehen diese aus unserem Netzwerk – ob Metallplatte, Metallfeder, Trägerring oder Anschlussnippel. Die Metalloberfläche wird mechanisch aufgeraut, entfettet und mit einem haftvermittelnden Primer beschichtet, damit die spätere Gummi Metall Verbindung reproduzierbar dicht und belastbar ist.
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Vulkanisation & Verbindung
Die vorbereitete Metalleinlage wird in die Vulkanisationsform eingelegt. Unter Druck und Temperatur fließt der Rohkautschuk um das Metall, vulkanisiert dort aus und geht eine stoffschlüssige Verbindung mit der vorbehandelten Metalloberfläche ein. Dadurch entsteht eine durchgängig dichte und belastbare Baugruppe.
04 / 04
Inspection & Delivery
Jede Charge Sauggreifer mit Metalleinlage durchläuft eine Qualitätskontrolle sowie, auf Wunsch, eine Dichtheitsprüfung unter definiertem Unterdruck und einen Auszugsversuch der Metalleinlage. Erst danach wird Ihr Bauteil einbaufertig ausgeliefert.
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Vakuumsauggreifern mit Metalleinlage?
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Was ist ein Sauggreifer mit Metalleinlage?
Ein Sauggreifer mit Metalleinlage ist ein Vakuumsauggreifer, in dessen Gummikörper im Vulkanisationsprozess ein metallisches Element – etwa eine Metallplatte, eine Metallfeder, ein Trägerring oder ein Anschlussnippel – stoffschlüssig integriert wird. Die Metalleinlage übernimmt mechanische Funktionen wie Lastaufnahme, Greiferanbindung, Federwirkung oder Versteifung, während das Elastomer ausschließlich die Dicht- und Anpassungsfunktion erfüllt.
Wann lohnt sich ein verstärkter Vakuumsauggreifer gegenüber einem rein elastomeren Sauger?
Ein verstärkter Vakuumsauggreifer ist die richtige Wahl, sobald die Belastung des reinen Elastomers an Grenzen stößt: bei hohen Werkstückgewichten, schnellen Roboterbewegungen mit großen Querbeschleunigungen, bei Anforderungen an eine reproduzierbare Greiferschnittstelle oder bei sehr hohen Zyklenzahlen. Auch wenn Maßhaltigkeit, definierte Federkennlinie oder das Verhindern des Einknickens unter Last gefordert sind, ist ein Sauggreifer mit Metallversteifung das passende Konstruktionsprinzip.
Welche Metalle lassen sich einvulkanisieren?
Grundsätzlich alle gängigen technischen Metalle: Stahl (verzinkt oder brüniert), Edelstahl, Aluminium, Messing und Federstahl. Entscheidend ist die Oberflächenvorbehandlung in Form von Entfettung, Aufrauung und Auftrag eines geeigneten Haftvermittlers, damit zwischen Metalleinlage und Elastomer eine belastbare, stoffschlüssige Verbindung entsteht.
Wie hoch ist die Haftfestigkeit zwischen Metalleinlage und Gummi?
Bei korrekt vorbehandelter Metalloberfläche und passend gewähltem Haftvermittler ist die Haftfestigkeit so hoch, dass im Auszugsversuch typischerweise das Elastomer kohäsiv (innerhalb des Gummis) reißt, bevor sich die Verbindung zur Metalleinlage löst. Auf Wunsch dokumentieren wir die Haftung in einem Auszugs- oder Schälversuch nach Ihrer Spezifikation.
Kann die Metalleinlage zugleich als Anschlussschnittstelle dienen?
Ja. Häufig ist die Metalleinlage selbst die Anschlussschnittstelle – beispielsweise als Anschlussnippel mit Außengewinde, als Gewindeeinsatz mit Innengewinde oder als Flanschplatte mit Bohrungsbild. So entfällt eine separate Adapterschnittstelle, und der Vakuumkanal verläuft dicht durch die Metalleinlage.
Welche Lieferzeit hat ein Vakuumsauggreifer mit Metalleinlage?
Unsere typische Lieferzeit beträgt 6–8 Wochen inklusive Werkzeugbau, Vorbereitung der Metalleinlage, Vulkanisation und Prüfung. Bei dringendem Bedarf liefern wir Musterteile in 2–3 Wochen über unsere Expressproduktion und starten anschließend mit der Serienproduktion. Bei wiederkehrenden Bedarfen sind Rahmenverträge mit Abruf möglich – nach Serienfreigabe planen wir Fertigung und Materialbeschaffung voraus und verkürzen so die Abruflieferzeiten deutlich.
Sind Sauggreifer mit Metalleinlage auch für ESD-sensible Bereiche und Außeneinsatz möglich?
Ja. Für die Elektronikfertigung kombinieren wir antistatische oder elektrisch leitfähige Gummimischungen mit einer Metalleinlage, die zugleich als definierter Ableitpfad zum Erdungskonzept des Greifers dient. Für den Außeneinsatz wählen wir ozon- und UV-stabile Elastomere (typischerweise EPDM) in Kombination mit korrosionsbeständigen Metalleinlagen aus Edelstahl oder eloxiertem Aluminium.
Welche minimale Wandstärke des Kautschuks über der Metalleinlage ist fertigungstechnisch realisierbar?
Als belastbarer Richtwert gilt eine Mindestwandstärke des Elastomers über der Metalleinlage von 0,8–1,0 mm. Mit geringeren Wandstärken ist eine vollständige, blasenfreie Ausformung im Vulkanisationswerkzeug nicht mehr reproduzierbar sicherzustellen, da der Rohkautschuk den Querschnitt unter Druck nicht mehr zuverlässig füllt. In speziellen Geometrien und mit angepassten Mischungen sind auch 0,5 mm darstellbar. Sollte das gefordert sein, prüfen wir im Einzelfall anhand Ihrer Zeichnung und legen ggf. eine alternative Werkzeuggeometrie aus.
Kann ein bestehender Sauggreifer per Reverse Engineering nachgebaut werden?
Ja. Auf Basis eines vorhandenen Sauggreifers können wir ein Reverse-Engineering-Konzept erstellen – inklusive Vermessung der Geometrie, Bestimmung des Elastomer-Werkstoffs und Identifikation der Metalleinlage. Das Ergebnis ist eine fertigungsgerechte Zeichnung, auf deren Basis wir Werkzeug und Serienteil aufbauen. Im Rahmen des Reverse Engineering optimieren wir auf Wunsch auch kritische Punkte des Ursprungsdesigns – etwa Mindestwandstärken, Hinterschnitte oder die Anbindung der Metalleinlage. Rechtliche Schutzrechte Dritter prüfen Sie dabei bitte vor Beauftragung.
Wie verhält sich der Verbund bei Temperaturwechseln, wenn Metall und Kautschuk unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten haben?
Die Wärmeausdehnungskoeffizienten von Elastomeren liegen typischerweise um etwa eine Größenordnung über denen technischer Metalle (Gummi ca. 150–250·10⁻⁶ 1/K, Stahl ca. 12·10⁻⁶ 1/K, Aluminium ca. 23·10⁻⁶ 1/K). Bei Temperaturwechseln entstehen daher Schubspannungen in der Haftzone zwischen Elastomer und Metalleinlage. Konstruktiv begegnen wir dem auf drei Wegen: Erstens durch eine ausreichend dicke Elastomerschicht, die die Differenzdehnung elastisch aufnimmt. Zweitens durch eine Anbindung der Metalleinlage, die Spannungsspitzen an scharfen Kanten vermeidet (großzügige Radien, allmähliche Querschnittsübergänge). Drittens durch die Wahl eines Elastomers, dessen Glasübergangstemperatur und Tieftemperaturflexibilität zum Einsatzbereich passen.