Einlegeteile sind feste Komponenten, die während der Verarbeitung in Gummibauteile eingebettet werden, um deren Funktionalität, Stabilität oder Befestigungsmöglichkeiten gezielt zu erweitern.
Einlegeteile sind feste Komponenten aus Metall, Kunststoff oder Gewebe, die während der Verarbeitung in ein Gummibauteil integriert werden. Sie dienen als Verstärkung, Befestigungspunkt oder funktionales Trägerelement und bilden die Basis für Verbundteile, insbesondere bei Gummi-Metall– oder Gummi-Kunststoff-Verbindungen.
Einlegeteile werden vor dem Formprozesses (z.B. Spritzgießen, Formpressen, Transfer Molding) in das Werkzeug eingelegt. Das Gummimaterial umschließt das Teil und vernetzt sich während der Vulkanisation fest damit. Sowohl Einlegeteil als auch Gummi erfüllen im Verbundteil entsprechend ihrer Eigenschaften jeweils eine spezifische Aufgabe. Während das Gummi für Elastizität, Dämpfung, Dichtwirkung und Reibverhalten sorgt, stellt das Einlegeteil strukturelle Stabilität und Anbindungspunkte für die Umgebung zur Verfügung.
Materialien für Einlegeteile:
Um eine dauerhafte Haftung zwischen Einlegeteil und Gummi zu gewährleisten, sind meist zusätzliche Maßnahmen wie aufbringen von Haftvermittlern (Primer) und Oberflächenvorbehandlungen (z.B. Entfettung, Sandstrahlen) nötig.
Einlegeteile finden sich in zahlreichen technischen Produkten:
Sie ermöglichen kompakte Bauteile mit multifunktionalen Eigenschaften, die sowohl elastisch als auch strukturell belastbar sind.